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Weihnachten in Hamburg: Oh Tannenbaum, ein Weihnachtstraum

Wieso? Weshalb? Und wer hat ihn erfunden?

Gern wühlt der Historiker in alten Urkunden, um irgendwo den Anfang von etwas zu Tage zu fördern. Und weil man nie so genau weiß, wann etwas wirklich angefangen hat, bedient man sich der Umschreibung "erstmals urkundlich erwähnt". Also, so genau weiß man es eigentlich gar nicht.

Das gilt auch für die Tradition, einen Tannenbaum zu Weihnachten aufzustellen. Da finden sich Angaben bis zurück ins 15. Jahrhundert. In enger Verbindung mit dem christlichen Weihnachtsfest steht der Baum wohl zumindest seit dem 18. Jahrhundert. Schon Goethes Werther berichtet von einem "aufgeputzten" Baum am Sonntag vor Weihnachten.
Auf dem Peterplatz in Rom wurde erstmals 1982 ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Wie das nun zu deuten ist, liegt im Ermessen eines jeden Lesers.

Lichterglanz fürs Weihnachtsfest

In der "Forschungsgeschichte" zum Weihnachtsbaum finden sich Interpretationen zur Symbolforschung, was den Schmuck und die Farben des Baumes anbelangt. Da soll die beliebte Farbe Rot für das Blut Christi und das Grün des Baumes für die Hoffnung auf Erlösung stehen. Sicher ist jedenfalls, dass sich nur begüterte Familien einen geschmückten Baum zu Weihnachten leisten konnten. Inzwischen hat die Forstwirtschaft eifrig aufgerüstet und von ganz klein bis riesig groß ist für Stadt und Land etwas dabei.

Weihnachtsbaumschmuck

Die ersten Christbaumkugeln wurden um 1830 geblasen. Eine der Hochburgen der Glasbäserei hat ihre Wurzeln in Thüringen, vor allem in dem Ort Lauscha. Der Lamettabrauch wurde 1878 von Nürnberg aus verbreitet. Als Christbaumbehang symbolisiert Lametta glitzernde Eiszapfen. Früher wie heute stellen Familien ihren Weihnachtsschmuck selbst her, vor allem diejenigen, die Kinder haben. Wer dieses als Kind erlebt hat, wird in seiner Erinnerung mit Strohsternen, Zapfen oder Papierketten das Wort Weihnachtsbaum verbinden.

Der Phantasie sind beim Baumschmuck jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Für jeden Geschmack das passende Bäumchen ... Gern auch im Großformat über 7 Meter.

Text: Birgit Puck

 


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